Wer war Maria Montessori?
Maria Montessori wurde 1870 in Italien geboren. Sie studierte als erst erste Frau Italiens Medizin, und engagierte sich für Frauenemanzipation und Sozialreformen. Durch die Arbeit als Ärztin kam sie mit behinderten Kindern in Kontakt. So wuchs ihr Interesse an Pädagogik. Durch die Beobachtungen, die sie bei den Kindern machte, entwickelte sie eine Methode, um diese Kinder zu unterstützen und zu begleiten.
Nach weiteren Beobachtungen und praktischen Überlegungen, wand sie ihre Methode auch bei nicht behinderten Kindern an. Sie gründete 1907 ihr erstes Kinderhaus, und holte verwahrloste Kinder von der Straße. Es zeigten sich Erfolge. Ihre Montessori-Pädagogik wurde in der ganzen Welt bekannt.
Maria Montessori verreiste auch viel, um ihre Kenntnisse weiterzugeben. 1924 wurde die Montessori Methode in italienischen Schulen eingeführt. 1934 wurde die Montessori-Pädagogik im faschistischen Italien verboten. 1935 wurde die deutsche Montessori-Bewegung durch die Nazis zerstört. Nach dem 2. Weltkrieg wurden viele Montessori-Erzieher/Lehrer ausgebildet.
1952 starb Maria Montessori in den Niederlanden.
Gerade heute sind ihre Erkenntnisse wieder sehr wichtig geworden, diese beim Zusammenleben mit Kindern zu beachten.
Durch die immer schnelllebige Zeit, und mehr Konsumverhalten des Menschen, gehen oft viele ursprüngliche Verhaltensweisen und Kulturtechniken verloren.









